Gesundheit/Wohlbefinden – Frühjahrsputz für die Seele
Frühjahrsputz - für die älteren Generationen ein fester Begriff, die Jüngeren unter uns kennen den Begriff nur von Muttern oder Oma.
Im Mittelalter bedeutete Frühjahrsputz, dass das Stroh, welches zum Wärmen in allen Wohnräumen auf dem Fußboden ausgelegt worden war, ausgewechselt wurde. Ja, ja richtig gelesen, es lag da bereits den ganzen Winter über. Besonders in den Essräumen war dies dringend erforderlich, denn die Speisereste wurden von den Herrschaften in der Regel einfach auf den Boden geworfen und was hier von Hund oder Katz nicht aufgesammelt wurde, das schnappten sich andere, weniger willkommene Haustiere - Tummelplatz für Ungeziefer.
Das brauchen wir heute nicht mehr - denn bei uns wird die Wohnung mindestens einmal pro Woche gründlich geputzt, nebst Küche und Bad. Mal abgesehen von den kurzen Intermezzos mit Staubsauger oder Wischlappen so eben zwischendurch.
Aber wer hat denn schon mal an den Frühjahrsputz für unseren Körper und unsere Seele gedacht. Für unser körperliches und seelisches Gleichgewicht, müssen wir den Wintermuff auch langsam aus uns heraus bekommen. Das hilft ganz bestimmt auch unserer Aura (Siehe Thema).
Zunächst müssen Sie den Muff aus Ihrem Kopf herausbekommen. Nutzen sie die Tage (vielleicht auch ein oder zwei Wochen) vor Ihrem großen Frühjahrsputz, Ihre Finanzen zu regeln (vielleicht wollten Sie ja noch das geschenkte Weihnachtsgeld zur Bank bringen, eine Budgetplanung für das neue Jahr machen oder eine Versicherung abschließen oder oder.). Erledigen Sie Unerledigtes z. B. Ablage oder Steuer, das Autowaschen oder das Fahrrad auf Vordermann bringen - auch Sie haben sicher irgendetwas, was Sie längst tun wollten. Sprechen Sie sich aus - falls da noch Dinge ungesagt und im Unklaren sind. Und wenn Sie es sich schon lange vorgenommen haben - gehen Sie zum Frisör (auch die Herren der Schöpfung), denn den frischen Kopf erkennt ihre Umgebung an einem gepflegten Frühlingsschnitt.
Danach geht es tatsächlich ein bisschen Ihrer Wohnung an den Kragen. Werfen Sie die alte Dekoration über Bord. Tannenzapfen, Nüsse und Silber, Gold oder rote Glas- oder Glitzersteine für den Tischschmuck haben ausgedient und gehören auf den Boden oder in den Keller. Besorgen sie sich Frühlingsfarben, die sind sowieso nach wie vor im Trend. Ein freches Maigrün, Quietsch-Gelb, Himmelblau oder Orange bringen ihre Dekoschalen in Frühlingsstimmung. Auch eine Tischdecke mit Blumen oder entsprechende Platzdeckchen sowie Töpfe mit Frühlingsblühern oder Grasstauden machen das Wohnzimmer frühlingstauglich. Auf Teelichter brauchen und sollten sie trotzdem nicht verzichten, die gehören jetzt aber in neutrale oder leicht farbige Glaskerzenhalter.
Auch das Bad darf auf Frühlings-Glanz poliert und mit Frühlingsdüften versehen werden. Klar hier soll ja später ihre körperliche Frühjahrs-Verjüngung stattfinden. Pastellfarben z. B. bei den Fußmatten und den Handtüchern lassen den Frühling herein. Auch hier können eine neue Zimmerpflanze oder Kunstblumen sowie ein neues, frühlingshaftes Duftöl Wunder wirken.
Das richtige Essen, gerade im Frühjahr besonders wichtig. Ein Obsttag in der Woche vor dem Frühjahrsputz bringt Ihnen noch heute den gleichen Nutzen, wie die lange Fastenzeit früher - Sie entschlacken und wissen das Essen danach einfach besser zu schätzen. Zur optimalen Ernährung sollte jedoch jeder seinen eigenen Weg finden. Meistens hat man nach dem vielen schweren Essen der Feiertage doch eher Lust auf vegetarische Gerichte. Ein neues Kochbuch kann einen da auf die interessantesten Ideen bringen. So können Sie für sich und ihre Lieben gesund und lecker kochen und damit neue Energien und Kraftfelder erschließen.
Der Frühling ist draußen noch nicht in Sicht und nach dem der Wind sie auf dem Nachhauseweg von der Arbeit richtig durch geschüttelt hat, ist ein Lese-Abend mit Kerzen nicht nur entspannend sondern auch ein perfekter Start ins Wochenende. Nicht Baden sondern Duschen heißt diesmal die Devise, das hat was von Sommer. Sie können auch ein kleines Reinigungsritual (Siehe Ritual) praktizieren oder eine Ganzkörpermassage z. B. mit einer weichen Bürste genießen. (Massieren Sie zunächst von der Mitte des Körpers zu den Gliedmaßen, damit streichen Sie praktisch schlechte Energien aus Ihrem Körper heraus, danach in umgekehrter Richtung, um sich positiv aufzuladen.). Sie sollten auch in den Farben Ihrer Kleidung (und Ihres Make up) etwas in Richtung Frühling also Pastell variieren. In jedem Fall sollte der neue Duft ein ausgewählt frühlingshafter sein. Aber Vorsicht, zu viele chemische Düfte schaden der Aura. Besser greifen Sie auf natürliche Produkte zurück.
Genießen Sie anschließend ein leichtes, vorzugsweise vegetarisches Dinner 8gerne auch zu zweit). Dazu ein unbedingtes Muss - grüner Tee, der Sie mit seinem leichten fast schwebenden Geschmack verwöhnt. Leichte Aromen wie Jasmin, Minze oder Zitrone dürfen gerne dabei sein. So bildet die frühlingshafte Teezeremonie eine willkommene Abwechslung zu den schweren Weihnachts- und Aroma-Tees sowie Lebkuchen, Spekulatius und Co. der letzten Monate.
Sie wollen mehr über sich und Ihre mentale Verfassung oder Erlangung Ihres Wohlbefindens wissen - unsere Berater helfen Ihnen gern: 09003 - 120240-90 (1,99€/Min a. d. dt. Festnetz).
Rezept des Monats:
Knoblauch Zucchini mit Tomaten-Bulgur (4 Personen) fettarm
Zutaten:
3 mittelgroße Zucchini
2-3 Knoblauchzehen
50 ml Olivenöl
125g Bulgur (aus Hartweizengries)
50 g Tomatenmark
50g Sonneblumenkerne
Pfeffer, Salz, Zitrone, Honig, Petersilie, Wasser
Zucchini waschen halbieren, dann in die Schale kleine Vertiefungen stechen, diese Vertiefungen dann mit den in dünne Scheibchen geschnittenen Knoblauchzehen spicken. Zucchini nach Geschmack salzen und Pfeffern in eine Auflaufform geben 50 ml Olivenöl und 50ml Wasser darüber verteilen und ca. 30Min bei 200g im Backofen garen. Währenddessen kann der Bulgur nach Rezeptanweisung ca. 30 Min in Salzwasser (wahlweise auch Brühe) gegart werden und die Sonneblumenkerne (ohne Fett) in einer Pfanne geröstet werden. Danach Bulgur durch ein feines Sieb abgießen zurück in dem Topf geben und ohne Wärmezufuhr mit 50ml Tomatenmark vermischen evtl. nachwürzen. Zucchini noch in der Auflaufform mit einem Spritzer Zitrone und Honig beträufeln und die gerösteten Sonneblumenkerne darüber verteilen. Alles auf Tellern anrichten, die vorher leicht mit Petersilie ausgestreut wurden - denn das Auge isst ja mit.

